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Die Gynäkomastie ist die gutartige drüsige Vergrößerung der männlichen Brust. Davon abzugrenzen sind Brustvergrößerungen durch Tumoren oder Fetteinlagerung.
Pubertätsgynäkomastie, Adipositas, Hodentumoren (Leydigzell-Tumor, Chorionkarzinom), Leberzirrhose, Hyperthyreose, Androgenmissbrauch.
Hypogonadismus bei Klinefelter-Syndrom, antiandrogene Therapie, Reifenstein-Syndrom, testikuläre Feminisierung, beidseitige Hodenerkrankung/Verlust (Mumps-Orchitis, ...).
Bicalutamid, Flutamid, Cyproteronacetat, Spironolacton, Metoclopramid, Cimetidin, Digitalis, Psychopharmaka, Cannabis.
in 50 % kann die Ursache der Gynäkomastie nicht zuverläßig identifiziert werden.
mit folgenden chronischen Erkrankungen ist die Gynäkomastie assoziiert: Leberzirrhose, Diabetes mellitus, Tbc, Herzinsuffizienz, Niereninsuffizienz.
Adipositas. Tumoren sind selten und eher einseitig: Mammakarzinom, Fibroadenom, Neurofibrom.
bekannte Risikofaktoren für eine Gynäkomastie? Medikamente? Hodengröße? Körpergewicht und -länge? Asymmetrische oder bilaterale Gynäkomastie?
Testosteron, LH, FSH, TSH, Prolaktin.
Sonographie der Brustdrüse, Mammographie bei V.a. Tumoren.
| Genitalulkus | Inhalt | Hämatospermie |
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English Version: Gynecomastia
Letzte Aktualisierung
Dr. med. Dirk Manski
manski@urologielehrbuch.de
Aufgrund zahlreicher E-Mail Anfragen bezüglich der Diagnose und Therapie urologischer Krankheiten habe ich ein Urologie-Forum eingerichtet, in welchem Sie anonym Fragen stellen können, welche von mir beantwortet werden. Bitte verzichten Sie auf zukünftige Anfragen per E-Mail und benutzen Sie das Forum.