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Literatur: (Ramani u.a., 1993).
Das Gonadoblastom (oder Germinom) ist ein in den Gonaden von Intersex-Patienten vorkommender fakultativ hormonproduzierender Tumor.
0,5 % aller Hodentumoren. In allen Altersgruppen.
Der Tumor besteht aus Sertolizellen, Interstitium (Hormonproduktion) und Keimzellderivaten. Die Keimzellderivate können invasiv proliferieren und werden dann invasives Germinom oder Seminom genannt (Gonadoblastom mit Germinom/Seminom).
die Patienten sind meist phänotypisch weiblich mit hypoplastischen inneren Genitalien, die phänotypisch männlichen Patienten haben oft einen Kryptorchismus und/oder eine Hypospadie. Der Tumor kann eine Virilisierung auslösen.
Durch den häufigen bilateralen Befall in über 50 % ist eine beidseitige Entfernung der Hoden notwendig.
siehe Therapierichtlinien des Seminoms (Keimzelltumoren des Hodens). Auch bei invasivem Seminom ist die Prognose bei stadiengerechter Therapie günstig.
| Sertolizell-Tumor | Inhalt | Mesenchym. Hodentumoren |
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Dr. med. Dirk Manski
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