Zusammenfassende Literatur Harnröhrenkarzinom: (Amin und Young, 1997) (Krieg und Hoffman, 1999) (Rajan u.a., 1993).
Seltener Tumor, allerdings häufiger als das Harnröhrenkarzinom des Manns.
Risikofaktoren sind chronische Entzündung oder Infektion, Divertikel, Karunkel, Papillome, Adenome, Leukoplakie und das Urothelkarzinom der Harnblase.
Plattenepithelkarzinom 60 %, Urothelkarzinom 20 % und undifferenzierte Karzinome oder Adenokarzinome 15 %, sehr selten Melanome.
Tumoren der distalen Harnröhre metastasieren in die inguinalen Lymphknoten, Tumoren der proximalen Harnröhre über die obturatorischen Lymphknoten. Die Trennung der Abflussgebiete ist nicht scharf.
Hämatogene Metastasen entstehen beim Plattenepithelkarzinom im Gegensatz zum Urothelkarzinom erst relativ spät im Krankheitsverlauf.
Urethrale Blutung, Dysurie, Pollakisurie, Harnverhalt, tastbarer Tumor oder Verhärtung.
Zystoskopie und PE-Tumor, CT- oder besser MRT-Abdomen und Becken.
geeignet für gut differenzierte nicht-invasive Harnröhrentumoren.
bei invasiven Tumoren. Die Lymphadenektomie wird wie beim Harnblasenkarzinom durchgeführt, bei distalen invasiven Harnröhrenkarzinomen ist zusätzlich eine inguinale Lymphadenektomie erforderlich. Nur eine heterotope Harnableitung ist möglich. Eine adjuvante Strahlentherapie wird von einigen Autoren empfohlen.
| Harnröhren-Scheiden-Fistel | Inhalt | Akute Zystitis |
Sie haben nicht gefunden, was Sie suchen?
Mit nachstehender Google-Suchmaske können Sie diese Webseite (www.urologielehrbuch.de) durchsuchen, alternativ das Internet (Web).
Letzte Aktualisierung
Dr. med. Dirk Manski
manski@urologielehrbuch.de