Dr. med. Dirk Manski

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Hinman: Atlas Urologischer Operationen (Buchrezension)

Zielgruppe der folgenden Buchrezensionen sind Ärztinnen, Ärzte, Urologinnen und Urologen, welche im Text zur Vereinfachung als Ärzte oder Urologen bezeichnet werden. Verkaufspreise und Buchdetails werden ohne Gewähr angegeben.


Die deutsche Übersetzung von H. Rübben basiert auf Teilen der amerikanischen Operationsatlanten von F. Hinman (Atlas of Urologic Surgery, zweite Auflage 1998, und Atlas of Pediatric Urologic Surgery, erste Auflage 1994). Der umfassende Operationsatlas beginnt mit operativen Grundlagen wie perioperative Maßnahmen, Nahttechniken, Grundlagen der Laparoskopie, plastische Techniken und Versorgung von Darm- und Gefäßverletzungen. Die nun folgenden Operationstechniken werden nach Organen gegliedert, jeweils sortiert nach ablativen und rekonstruktiven Verfahren. Jeder Organabschnitt wird flankiert von Grundlagen der Anatomie und durch die Darstellung der operativen Zugänge.

Der Operationsatlas von F. Hinman ist der weltweit akzeptierte Standard-Operationsatlas für offen chirurgische Operationstechniken in der Urologie. Die Zeichnungen sind etwas grob schraffiert, durch die klare Schematisierung werden die einzelnen Operationsschritte jedoch klar nachvollziehbar. Die Ausführlichkeit (über 2000 Abbildungen) ist im urologischen Fachgebiet einzigartig. Bedingt durch das Alter der englischen Ausgabe sind nur grundlegende laparoskopische Operationstechniken in kurzen Kapiteln zu finden. Auf die Darstellung von endoskopischen Techniken wird vollständig verzichtet. Der Hinman, ob nun in der deutschen Übersetzung oder in der englischen Originalausgabe, ist Pflichtlektüre für jeden Urologen, unabhängig vom Ausbildungsstand.

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