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Zusammenfassende Literatur: (Singer u.a., 2006).
Die Beurteilung der Harnblase beginnt mit einer gefüllten Harnblase. Als Schallkopf wird ein Sektor- oder Curved-Array-Schallkopf mit 3,5–5 MHz verwendet. Am Ende der Untersuchung wird nach Miktion des Patienten die Restharnmenge bestimmt.
die Harnblasenwanddicke sollte bei einer Harnblasenfüllung von über 50 % der Harnblasenkapazität an der Vorderwand der Harnblase gemessen werden. Bei Kindern sind Werte über 2,5 mm pathologisch und verdächtig für eine subvesikale Obstruktion. Bei Erwachsen gilt 7 mm als oberer Grenzwert für die Harnblasenwanddicke.
nach der Miktion wird die Länge, Breite und Tiefe [cm] der Harnblase im Sagittal- und Horizontalschnitt erfasst [Abb. Restharnmessung]. Die Berechnung des Restharns gelingt näherungsweise nach Formel Restharn. In der Literatur werden unterschiedliche Faktoren von 0,5–0,7 empfohlen. Je nach Harnblasenform ist eine erhebliche Ungenauigkeit möglich.
V (Restharn) = Länge × Breite × Höhe × 0,5
Normalerweise besteht kein Restharn, signifikant pathologische Werte bei Erwachsenen sind über 100 ml Restharn, bei Kindern ist ein Restharn über 10 % der Harnblasenkapazität pathologisch (Riedmiller u.a., 2001).
transabdominell kann durch die gefüllte Harnblase die Prostatagröße bei großer Prostata abgeschätzt werden [Abb. 1.4]. Die Berechnung nach Bestimmung von Länge, Breite und Höhe in zwei Ebenen erfolgt gemäß Formel 1.6.
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Abbildung 1.4: Messung der Prostatagröße mit transabdominaler Sonographie: Darstellung der Prostata in der sagittalen und horizontalen Ebene, Messung aller drei Dimensionen und Berechnung des Prostatavolumens gemäß Formel 1.6. In diesem Fall lag das Prostatavolumen bei 229 ml, bei sehr großer Drüse bietet die transabdominelle Messmethode Vorteile aufgrund des größeren Bildausschnittes. |
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Dr. med. Dirk Manski
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