Dr. med. Dirk Manski

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Etoposid: Chemotherapie von Hodentumoren

Wirkmechanismus von Etoposid:

nach Interaktion mit der DNA-Topoisomerase II führt Etoposid zu Strangabbrüchen und damit zu Zelltod.

Urologische Indikationen für Etoposid:

metastasierte Keimzelltumoren des Hodens (PEB- oder PEI-Kombination), Nebennierenrindenkarzinom, Wilms-Tumoren und Rhabdomyosarkom des Urogenitaltrakts.

Pharmakokinetik von Etoposid:

Proteinbindung 97 %. HWZ 8 h. Ausscheidung bei Leber- und Niereninsuffizienz verlängert.

Nebenwirkungen von Etoposid:

Wechselwirkungen von Etoposid:

Vermeidung von nephrotoxischen oder myelosuppressiven Substanzen. Keine Lebendimpfstoffe. Vorsicht bei Alkoholkranken und Epileptikern aufgrund des Alkoholgehalts von etwa 2 g der Medikamentenlösung bei PEB-Dosierung.

Kontraindikationen von Etoposid:

Schwerer Leber- und Nierenschaden. Schwangerschaft.

Indikationen und Dosis von Etoposid:

Etoposid bei Hodentumoren:

PEB-Kombination:

100 mg/m2, Tag 1, 2, 3, 4 und 5 als Kurzinfusion über 1 h, Zyklusdauer 21 d [siehe Schema PEB].

PEI-Kombination:

75 mg/m2, Tag 1, 2, 3, 4 und 5 als Kurzinfusion über 1 h, Zyklusdauer 21 d [siehe Schema PEI].

Weitere urologische Indikationen von Etoposid:

Präparatenamen:

ETO-Cell, Etoposid-Generika, Neoposid, Onkoposid, Riboposid, Vepesid.







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