Zusammenfassende Literatur: (Abrams u.a., 1987).
Der Kurvenverlauf ist glockenförmig, die Miktionszeit kleiner als 60 s, der maximale Harnfluss (Peak flow) ist abhängig von Miktionsvolumen, Alter, Geschlecht und Tagesform [Abb. Normalbefund einer Harnstrahlmessung ]. Zur Differentialdiagnose der Veränderungen siehe Tab. Grenzwerte der Harnflussraten und Abb. Differentialdiagnosen von Uroflow-Kurven.
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Normalbefund einer Harnstrahlmessung: maximaler Flow 29,2 ml/s, Miktionsvolumen 607 ml, Miktionsdauer 29 s. |
| Alter [Jahre] | Min. Vol. [ml] | Männer [ml/s] | Frauen [ml/s] |
| 4–7 | 100 | 10 | 10 |
| 8–13 | 100 | 12 | 15 |
| 14–45 | 200 | 21 | 18 |
| 46–65 | 200 | 12 | 15 |
| über 66 | 200 | 9 | 10 |
niedriger maximaler Flow, welcher nach kurzer Zeit erreicht wird, Verlängerung der Miktionsdauer [Abb. 1.10, Kurve B]. Ein Qmax unter 12 ml/s macht eine subvesikale Obstruktion sehr wahrscheinlich.
der maximale Harnfluss, welcher unter Norm ist, wird erst gegen Ende der ersten Miktionshälfte errreicht [Abb. 1.10, Kurve C].
typisch ist eine schnelle Änderungen der Flussrate und ein variabler Kurvenverlauf. Dies kommt auch bei ängstlichen oder verkrampften Pat. vor [Abb. 1.10, Kurve D].
Irreguläre Kurvenform bei Entleerung mit Bauchpresse, zeitweise normaler Peak flow als Zeichen des mechanisch möglichen Harnflusses [Abb. 1.10, Kurve E].
bei neurologischen Erkrankungen. Variabler oder unterbrochener Flow mit langsamen Änderungen der Flussrate.
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Differentialdiagnose von Uroflow-Kurven, modifiziert nach (Abrams u.a., 1987). |
| PET | Inhalt | Urodynamik (2/3) |
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Dr. med. Dirk Manski
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