Zusammenfassende Literatur Anticholinergika: (Ouslander, 2004) (Yoshimura und Chancellor, 2002).
Anticholinergika wirken als Antagonisten auf muscarinerge Rezeptoren, dies führt zu einer Relaxierung der glatten Muskulatur [siehe Kapitel Rezeptoren der Harnblase].
Autonome Detrusorkontraktionen, Urgeinkontinenz, Urgesymptome, neurogene Harnblasenfunktionsstörungen, Enuresis.
die hohe Rate an störenden Nebenwirkungen führt häufig zur Absetzung der Therapie durch den Patienten.
Pupillendilatation, Akkomodationsstörungen, trockene Augen.
Mundtrockenheit, Hemmung der Darmmotilität (Obstipation).
Tachykardie
Schwindel, Kopfschmerzen, Konzentrationsverlust, Schläfrigkeit, Verstärkung der Symptome einer Demenz.
Angst, innere Unruhe und Verwirrung sind mögliche psychiatrische Nebenwirkungen.
trockene Haut durch Hemmung der Schweißdrüsen.
Verstärkung der anticholinergen Wirkung von Antiparkinsonmittel, Antihistaminika, Neuroleptika, trizyklischen Antidepressiva. Verstärkung der tachykarden Wirkung von Sympathomimetika. Abschwächung der Wirkung von gastrointestinalen Prokinetika.
(Engwinkel)-Glaukom, Ileus, GI-Stenose, schwere chronisch entzündliche Darmerkrankungen, toxisches Megakolon, Myasthenia gravis, Tachyarrhythmien, Harnverhaltung.
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Dr. med. Dirk Manski
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