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Zusammenfassende Literatur Urothelkarzinom Harnleiter und Nierenbecken: (Tawfiek und Bagley, 1997).
Zusammenfassende Literatur: (Browne u.a., 2005).
Harnstau? Raumforderung Sinus renalis [Abb. 1.0]? Lebermetastasen?
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Abbildung 1.0: Sonographie: echoarme Raumforderung im Sinus renalis als Zeichen für ein Nierenbeckenkarzinom. |
Füllungsdefekt? Harnstau? Funktionsausfall?
vor Kontrastmittelgabe wird eine Spülzytologie asserviert. Zeichen eines Urothelkarzinoms des oberen Harntrakts sind Ureterstrikturen, Füllungsdefekte oder fehlende Kontrastierung von Kelchgruppen [Abb. 1.1].
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Abbildung 1.1: Retrograde Pyelographie: maligne Harnleiterstriktur. Mit freundlicher Genehmigung, Prof. Dr. R. Harzmann, Augsburg. |
gezielte Biopsien [Abb. 1.2].
CT-Abdomen [Abb. 1.3 und 1.4], Rö-Thorax oder CT-Thorax, bei Knochenschmerzen oder bei fortgeschrittenem Tumorstadium Knochenszintigraphie.
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Abbildung 1.3: CT-Abdomen bei Nierenbeckenkarzinom rechts: Füllungsdefekt im rechten Nierenbecken als Zeichen eines Nierenbeckenkarzinoms. Mit freundlicher Genehmigung, Dr. G. Antes, Kempten. |
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Mittel der Wahl bei Urothelkarzinomen des oberen Harntrakts. Wichtig ist neben der Tumornephrektomie die Entfernung des distalen Harnleiters mit einer Harnblasenmanschette, da sonst in 30 % ein Stumpfrezidiv auftreten kann.
Je nach Tumorlokalisation wird die Lymphadenektomie im Lymphabflussgebiet des Tumors durchgeführt: aortale, interaortocavale oder cavale Lymphadenektomie bei proximalen und mittleren Ureterkarzinomen und eine pelvine Lymphadenektomie bei distalen Ureterkarzinomen.
Bei eingeschränkter Nierenfunktion und gut differenzierten Urothelkarzinomen sind organerhaltende Techniken zu erwägen. Die einmalige postoperative intravesikale Chemotherapie mit Mitomycin C ist sinnvoll, um das Risiko für ein Harnblasentumorrezidiv im weiteren Verlauf zu reduzieren (O'Brien u.a., 2011).
retroperitoneale abdominelle Inzision von der 11. Rippe bis suprapubisch, zwei getrennte Inzisionen (Flankenschnitt und z. B. Unterbauchschrägschnitt), laparoskopische Nephroureterektomie und z. B. Unterbauchschrägschnitt zur Ureterektomie und Organbergung (Matin, 2005). Technik siehe Kapitel Operationsverfahren/Nephroureterektomie.
Die einmalige postoperative intravesikale Chemotherapie mit Mitomycin C kann das Rezidiv durch Tumorzellaussaat in der Harnblase reduzieren (absolute Risikoreduktion um 11%) (O'Brien u.a., 2011).
diese Therapieoptionen bestehen bei größeren gut differenzierten Karzinomen, wenn die Erhaltung der Nierenfunktion elementar für den Patienten ist.
distale Ureterektomie und Ureterozystoneostomie mit Psoas-Hitch- oder Boari-Flap-Technik.
Uretersegmentresektion und Ureteroureterostomie.
Pyelotomie und offene Tumorabtragung mit Teilresektion des Nierenbeckens. Oberpolresektion bei Tumoren des oberen Kelchsystems.
subtotale Ureterektomie mit Ileumersatz.
diese Therapieoptionen bestehen bei gut differenzierten kleineren papillären Karzinomen, wenn die Erhaltung der Nierenfunktion elementar für den Patienten ist.
Retrograder oder antegrader Zugang in das Hohlsystem. Die Entfernung des Tumors erfolgt entweder mit einer Resektion oder durch Laserkoagulation (Chew u.a., 2005) (Ho und Chow, 2005).
Problematisch sind die hohen Rezidivquoten unter konservativer Therapie, insbesondere bei G2 und G3-Tumoren. Bisher existieren keine Studien, welche ein besseres Ergebnis der organerhaltenden Chirurgie gegenüber der radikalen Nephroureterektomie und Dialyse zeigen.
Auch bei der Instillation von BCG oder Mitomycin über eine Nephrostomie zur Vermeidung eines Rezidives ist die Wirksamkeit umstritten.
Indikation, Durchführung und Ergebnisse siehe Kapitel Harnblasenkarzinom/Chemotherapie. Bei Knochemetastasen Biphosphonattherapie (Zoledronsäure).
T1 60–90 %, T2 43–75 %, T3 16–33 %, T4 unter 5 %. Bei Lymphknotenmetastasen oder Fernmetastasen unter 5 %.
5JÜR in Abhängigkeit vom Grading: G1–2 40–87 % G3–4 0–33 %.
| Harnleiterkarzinom 1/2 | Inhalt | Urachus Fehlbildungen |
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Dr. med. Dirk Manski
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