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Zusammenfassende Literatur Nierenzellkarzinom: (Ljungberg et al., 2010).
über 50 % der Tumoren werden zufällig im Rahmen der Bildgebung aufgrund anderer Erkrankungen entdeckt.
des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms: Flankenschmerz, Hämaturie und tastbarer abdomineller Tumor.
Husten, Atemnot, Knochenschmerzen, neurologische Ausfälle und Ikterus.
Nierenzellkarzinome haben in 20 % d. F. die Fähigkeit zur ektopen Hormonbildung, die zu paraneoplastischen Symptomen führen (Gold u.a., 1996).
parathormonähnliche Substanzen, Vitamin-D3, Prostaglandine, Knochenmetastasen.
reversibles Syndrom hepatischer Dysfunktion (AP, Bilirubin und Transaminasen erhöht, pathologische Blutgerinnung). Wahrscheinlich ausgelöst durch Zytokine (z. B. IL-6), in 70 % Normalisierung nach Nephrektomie.
leukämoide Reaktion, Thrombozytose, Cushing-Syndrom, Hirsutismus, Gynäkomastie.
Zusammenfassende Literatur: (Riccabona, 2003).
folgende Basisuntersuchungen sind immer indiziert: Labor, Sonographie Nieren und Leber, CT-Abdomen mit KM, alternativ MRT, Rö-Thorax p.a. und seitlich.
meist echoarmer bis echogleicher Tumor in der Niere, zentral oder peripher wachsend [Abb. 2.21]. Suspekte Raumforderungen der Niere erfordern die Durchführung einer abdominellen Computertomographie mit Kontastmittel.
Mit Hilfe der Dopplersonographie kann der V. a. Veneninvasion gestellt werden. Die Leber sollte auf Lebermetastasen untersucht werden.

Abbildung 2.21: Nierenzellkarzinom: Sonographie der Niere: Nierenzellkarzinom pT1, 27×32 mm, peripher wachsend.
Mittel der Wahl zur Diagnose bei V. a. Nierentumor [Abb. 2.22]. Neben dem präoperativen Staging kann die Nierenfunktion der Gegenseite eingeschätzt werden. Eine Lymphadenopathie von über 2 cm ist suspekt für eine lymphonoduläre Metastasierung.
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indiziert bei Niereninsuffizienz, Kontraindikation für Kontrastmittel, bei zweifelhaften Befunden in der CT, bei V. a. Nachbarorganinfiltration, bei Tumorzapfen in die V. cava.
ist indiziert bei pathologischen Befunden im Rö-Thorax, bei fortgeschrittenen Tumoren oder pulmonalen Beschwerden.
indiziert bei fortgeschrittenen Nierenzellkarzinomen, bei erhöhter AP, bei Knochenschmerzen oder bei Metastasen in anderer Lokalisation.
die Positronenemisionstomographie (PET) hat bisher keinen Nutzen in der Diagnostik des Nierenzellkarzinoms demonstrieren können. Für die Anwendung, auch bei fortgeschrittenen Tumoren, findet sich in den EAU-Leitlinien 2008 keine Empfehlung.
indiziert bei V. a. Nierenabszess, Lymphom, Metastasen oder zur histologischen Sicherung bei fortgeschrittenem Krankheitsstadium. Falsch negative Histologie in 5–15 %.
Komplikationen der Biopsie sind Blutung, Infektion, arteriovenöse Fistel und Pneumothorax. Die Tumorkontamination des Stichkanals ist eine sehr seltene Komplikation.
Die Zusammenstellung ist modifiziert nach [Campbells 2007].
Abszess, xanthogranulomatöse Pyelonephritis, infizierte Nierenzyste, Tuberkulose, rheumatische Erkrankungen mit Granulombildung.
Adenom, Nierenzellkarzinom.
Wilms-Tumor, Sarkome.
Papillome, Urothelkarzinom, Plattenepithelkarzinom, Adenokarzinom.
einfache oder komplizierte Nierenzyste, parapelvine Nierenzyste, benigne multilokuläre Nierenzyste, Kelchdivertikel, zystisches Nephrom, aut. rez. polyzystische Nierenerkrankung, aut. dom. polyzystische Nierenerkrankung, von-Hippel-Lindau-Syndrom, tuberöse Hirnsklerose, Lymphzysten.
Hämangiom, Hamartom, Lymphangiom, Angiomyolipom.
Neuroblastom, Sympathicoblastom, Schwannom.
Fibrom, Fibrosarkom, Lipom, Liposarkom, Leiomyom, Leiomyosarkom.
retroperitoneale Sarkome und andere mesenchymale Tumoren, Teratom, Neuroblastom, Lymphome, Lymphknotenmetastasen (Hodentumoren).
Bronchialkarzinom, Mammakarzinom, gastrointestinale Karzinome, malignes Melanom, Lymphome.
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Dr. med. Dirk Manski
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