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Die Hoden sind paarig angelegte Gonaden (Keimdrüsen) des Mannes, welche eine exokrine Funktion (Spermienproduktion) und eine endokrine Funktion (Sekretion von Testosteron) haben. weiterlesen... Der innere Hodenaufbau ist auf die Produktion von Spermien optimiert. weiterlesen... Die Steuerung des Sexualhormons Testosteron wird durch eine komplizierte Wechselwirkung zwischen Hypothalamus, Hypophyse und Hoden ermöglicht. weiterlesen...
Die angeborene Lageanomalie des Hodens, der Kryptorchismus, entsteht durch einen fehlenden oder insuffizienten Deszensus des Hodens aus der Bauchhöhle. Die rechtzeitige Diagnose und Therapie des Maldeszensus sichert die Fertilität und kann die Entstehung von Hodentumoren vermeiden. weiterlesen...
Die Gruppe von Erkrankungen, welche mit Störungen der Geschlechtsentwicklung einhergehen, wurden früher unter dem Begriff Intersexualität zusammengefasst. weiterlesen...
Beim echten Hermaphroditismus liegt sowohl Hoden- als auch Ovargewebe vor. Der weibliche Pseudohermaphroditismus charakterisiert Patientinnen mit chromosomal weiblichen Geschlecht und Ovarien, aber mit unbestimmten oder männlichen Geschlechtsmerkmalen. Umgekehrt charakterisiert der männlicher Pseudohermaphroditismus Patienten mit chromosomal männlichen Geschlecht, aber mit unbestimmten oder weiblichen Geschlechtsmerkmalen.
Das Klinefelter-Syndrom wird durch die Chromosomenkonstellation 47,XXY verursacht.
Das adrenogenitales Syndrom entsteht durch Störungen der Steroidbiosynthese. weiterlesen...
Seltene Störungen der Geschlechtsentwicklung sind: gonadale Dysgenesien, 46,XX Männer, angeborene Defekte der Testosteronbiosynthese, die partielles oder komplettes Androgeninsensitivitätssyndrom, 5alpha-Reduktase-Mangel, Anorchidie (vanishing testis syndrome) und das persistierende Müllergang-Syndrom. weiterlesen...
Die akute Epididymitis ist eine häufige bakterielle Infektion der Nebenhoden, welche auf den Hoden übergreifen kann (Orchitis) und eine Ursache für die männliche Unfruchtbarkeit darstellt. weiterlesen...
Das Fournier´sche Gangrän ist eine Art nekrotisierende Fasziitis der Genitalregion. weiterlesen...
Verletzungen des Hodens sind aufgrund der exponierten Lage der männlichen Keimdrüsen häufig. Die Hodenruptur erfordert eine operative Therapie. weiterlesen...
Bei der Hodentorsion dreht sich der Hoden im Skrotum um seine eigene Achse und schnürt dabei seine Blutversorgung ab. Differentialdiagnostisch kommt eine Hydatidentorsion in Frage. weiterlesen...
Der Wasserbruch des Hodens (Hydrozele) führt zu einer lästigen Flüssigkeitsansammlung zwischen den Hodenhüllen. Mehrere Techniken der Hydrolenoperationen stehen zur Auswahl. weiterlesen...
Die Spermatozele ist eine Zyste ausgehend von der Samenwegen des Nebenhodens. Die operative Therapie führt zu einem Verschluss der Samenwege auf der betroffenen Seite. weiterlesen...
Durch Reflux von Blut über die V. testicularis entsteht eine Varikozele (Hodenkrampfader). Die Bedeutung der Varikozele hinsichtlich der Fruchtbarkeit des Mannes ist umstritten. weiterlesen...
10 % der Paare benötigen länger als 2 Jahre, um Kinder zu bekommen, 3–4 % der Paare bleiben ungewollt kinderlos. Ein Drittel der Infertilität beruht auf rein männlichen Ursachen. Die Diagnostik bei Unfruchtbarkeit ist komplex und beinhaltet Laboruntersuchungen, Spermiogramm, Sonographie, Hodenbiopsie, Chromosomenanalyse und seltene Spezialuntersuchungen. In Abhängigkeit der Ursache ist eine Therapie der Infertilität des Mannes möglich. weiterlesen...
Der Testosteronmangel wird durch primäre, sekundäre oder tertiäre Ursachen verursacht. Der Testosteronmangel des alternden Mannes, auch partielles Androgendefizit des alten Mannes (PADAM) genannt, führt zu Störungen der Sexualität, der Fettverteilung, der Knochendichte und Lebensqualität. weiterlesen...
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Dr. med. Dirk Manski
manski@urologielehrbuch.de
Fragen bezüglich der Diagnose und Therapie urologischer Krankheiten beantwortet das Urologie-Forum von urologielehrbuch.de, in welchem Sie anonym Fragen stellen können.